Pat Guadagno – Don’t Let Us Get Sick
Bist du Glücklich? Schafft er es dich glücklich zu machen? Hab ich dich wahnsinnig gemacht? Ich würd sagen das wir uns sehr geliebt haben. Zu sehr. Und ich glaube, wir haben den Fehler begangen, es von Anfang an gleich richtig zu machen. Und der Druck wurde so groß, weil wir das aufrecht erhalten wollten. Der Druck war für uns zu groß. Weisst du was mir am meisten fehlt? Dein Duft. Als du gegangen bist, konnte ich die Laken nicht waschen weil ich ihn nicht ganz verlieren wollte. Deshalb ging es mir lange Zeit scheisse. Weil ich aufgewacht bin und ich hab dich gerochen und dachte du wärst da. Und mein Herz wurde von neuem gebrochen. (Hank Moody, Californication)
Manchmal ist es ganz egal wie wir fühlen. Ob wir von heißen Nonnen und Blowjobs träumen. Mädels die unseren Schwanz bis Anschlag in die Kehle drücken oder die unbedeutenden Ficks, die du tagtäglich mitmachst. Ob du dabei Bock auf Gefühle hast oder nicht. Es ist völlig egal, wen du kennenlernst und hoffst das er dein Leben verändert. Ganz egal wie nett er oder sie auch sein mag, und was für Komplimente diese Person dir macht. Im Endefekt zählt nur eins: Das du versuchst dein Leben weiter zu leben. Ob alleine oder mit irgendwem an deiner Seite. Ob er oder sie dich liebt ist unwichtig. Deine Gefühle zählen. Die Gefühle ihr gegenüber. Denn diese wirst du nie vergessen können.
Niemals War Eine Liebe So Wie Diese…

Wir brauchen deine Führung! Selbst wenn wir dich manchmal als selbstverständlich hinnehmen. Und Wutanfälle kriegen. Uns betrinken. Und uns generell so verhalten, als wenn uns alles scheissegal ist…
Never Ending Story – Kapitel: Die Luft ist raus!

Da stehst du nun. Mitten im Leben. Und denkst dir, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Du versuchst dir einzureden, dass du positiv denken musst und dein Leben sich weiter dreht. Ganz egal wie. Doch auf einmal, in irgendeiner Sekunde passiert es dann. Die Luft ist raus und der Akku leer. Der Reifen am Auto ist platt und mit deinem Handy schaffst du es gerade noch den Gelben Engel herbeizurufen. Und während du wartest, gibst du einfach die Bewerbung ab, die vielleicht dein ganzes Leben in Ordnung bringen könnte. Ohne noch einmal darüber nachzudenken. In diesem Moment überlegst du dir, warum musste es erst soweit kommen? Warum musst du erst so tief sinken? Wozu der ganze Scheiss hier?
P.S.: Irgendwann zerbricht man unter den Lasten des Alltags. Du fehlst mir unentschuldigt.
Bild: (via Ciel Et Abstrait)
William Fitzsimmons – If You Would Come Back Home
Es gibt Tage, an denen du so viel Hoffnung hast, dass irgendwann alles besser wird. Es gibt Abende, an denen du dir wünschst die Zeit zurück zu drehen. Zu dem Augenblick an dem du mit einem Menschen am glücklichsten warst und dir versuchst einzureden dass er nie gegangen ist. Es gibt Träume, in denen du siehst, was die Realität zum Vorschein bringen kann. Stunden in denen du so gelähmt bist, weil du jemanden so sehr vermisst, dass du es kaum ertragen kannst, dass er oder sie gegangen ist. Und eines Morgens wachst du auf, und siehst, dass alles was du gehofft, dir gewünscht und du geträumt hast, keinen Anklang findet. Ganz egal wie wir auch fühlen. Am Ende steht immer die Enttäuschung. Das Ende.
P.S.: Vielleicht sind auch wir es, die an den Worten zerbrechen.
Never Ending Story – Kapitel: Irgendeins

Fast 60 Tage sind vergangen als sie ihm das zweite Mal „Mach’s gut“ sagte. Er wollte es nicht wahrhaben, was sie an diesem Tag tat. Er konnte nicht glauben dass sie es wirklich ernst meinte, als sie ihm erklärte, es würde nicht reichen. Doch trotzallem hielt er an dem Glauben fest. Nie wollte er diese Liebe und dieses so wundervolle Mädchen aufgeben. Elena war ein so wundervolles Mädchen. Blonde, leicht lockige Haare. Ihr Körper umhüllt von einem weißen Sommerkleid mit kleinen schwarzen Punkten. Die Sonne schien hell. Ihr Haare glänzte, so wie die Tränen auf ihrer Wange. Die Zukunft lag in den Sternen…
Ein Tag im Juli. Ein Dienstag. Alex musste noch zur Arbeit. Doch er ahnte, dass an diesem Tag, in dieser Nacht etwas geschehen wird, dass all seine Hoffnungen endlich in Erfüllung gehen lassen wird. Die Nacht war klar und die Sterne erschienen in der Überzahl. Mehr als er sich hätte vorstellen können. Eine SMS 1:30 in der Nacht. „Wo bist du?“ – „Zu Hause“ – „Sei in 5 Minuten vor deinem Haus!“ Überstürzt zog er sich die Schuhe an und rannte das Treppenhaus in seinem Plattenbau hinab. Er lies manchmal zwei oder gar drei Stufen einfach aus. Fast wäre er auf der letzten Treppe noch gestürzt. Da stand sie nun. Mit Tränen in den Augen. „Es tut mir so leid“, sagte sie. Für einen kurzen Augenblick fragte er sich, ob es denn überhaupt noch Sinn machen würde – dieser Neuanfang. So sehr hatte sie ihn mit ihrer Abwesenheit verletzt. Doch er verdrängte diesen Gedanken schnell. Denn da stand sie.
Nach so vielen Tagen des Wartens. So vielen Tagen voller Erwartung, sie endlich wieder in den Arm zu nehmen. Doch dieser Gedanke hielt sich in seinem Kopf. „Weisst du noch? Am Anfang? Wir beide? Wir waren so glücklich und unbeschwert. Es gab kein anderes Mädchen in meinem Leben. Nur noch dich. Doch du konntest es nicht glauben. Und auch jetzt glaubst du es mir immer noch nicht.“ – „Doch! Jetzt weiss ich es“, flüsterte sie in sich rein. Alex wollte einfach alles vergessen. Er wollte Elena wieder in den Arm nehmen. Mehr als alles Andere auf der Welt. Sie fing an zu weinen und drückte Alex noch mehr an sich heran und sie küssten sich. Ihre Lippen waren so weich. Als er sie nach Tagen wieder auf seinen fühlte, war es wie der erste Schluck Wein, nach einem langen Gang durch die Wüste. Die Zeit schien gar unendlich zu erscheinen. Er fragte sie, ob sie noch mit zu ihm hochkommen möchte. Beide wussten was passieren würde. Es war perfekt! Sie lächelte, schloss das Auto ab und nahm seine Hand…
P.S.: Ich vermisse dich mehr als ich ertragen kann.
Bild: (via FashionPassion)
Ein letztes mal…
wochenlang bin ich in träumen versunken, in denen wir die hauptrolle spielten. wochen, tage und nächte in denen ich nur dein bild vor mir sah. sekunden die einem wie minuten vorkommen. minuten wie stunden. stunden wie tage. tage wie wochen und wochen wie diese lange zeit ohne dich. und in meinem spiegelbild immernoch augenringe. ich träume von einem gemeinsamen sommer. von dir und mir. jeden sonntag eine rose am frühstückstisch, die dir zeigen soll wie dankbar ich bin, für jeden tag den du bei mir bist. für jeden tag den ich dich in den arm nehmen darf und dir in deine glitzernden augen zu schauen. mit dir morgens aufwachen und abends einschlafen. immer wieder. ich träume immernoch…
du fehlst so sehr. am meisten werde ich das glücksgefühl vermissen das du mir jeden morgen vermittelst. und bevor ich die welt zer…reiß ich mich zusammen und bin wieder still. ich plasterte dir den weg zu mir. aus unzähligen briefen die du nie gelesen hast. aus liedern, die ich bei facebook und twitter postete, um sie mit dir zu teilen. doch leider warn die hügel zu steil und die pfade zu weit. kein link der dich zu mir zurückbringt in der großen, weiten welt der datenautobahn. stopschilder voller worte die mich zwangen dort zu bleiben. in einem leeren raum. ich will wieder atmen um mich klar an das glück zu errinnern, welchen aus deinem lächeln mir gegenüber besteht. wach mit mir auf aus diesem albtraum in dem ich wieder schreibe. ein letztes mal schreibe…
